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„Radverkehrsplan“ Regensburg

Seit vielen Jahren wird im Stadtrat versucht, mit einem umfassenden Radverkehrsplan den Bedürfnissen der zunehmenden Zahl an Radfahrern in unserer Stadt gerecht zu werden. Unser zweiter Vorsitzender Prof. Dr. Achim Hubel hat dazu in einem Leserbrief in der Mittelbayerischen Zeitung vom 26. April 2021 Stellung genommen. Leider wurde der Leserbrief zum Thema „Radler fühlen sich ausgebremst“ nur sehr gekürzt wiedergegeben.
Hier der volle Wortlaut:

Hubel – Radverkehr. Leserbrief – MZ 27.04.2021

 


 

Trotz Corona gibt es für die Altstadtfreunde auch erfreuliche Nachrichten:

Die Altstadtfreunde freuen sich
mit ihrem Mitglied Caroline Ebeling über die Geburt
ihrer Tochter Isabella Maria Theresia am 10. März 2021
und wünschen Ihr und Ihrer Familie alles Gute und ruhige Nächte!

 

Die Beiträge zum Herbstsymposium für Kunst, Geschichte und Denkmalpflege 2020 finden Sie hier:

 Herbstsymposium 2020: Beiträge

 


Eine Zeitreise durch die jüngere Geschichte Regensburgs:

Regensburg 1926:
⇒ https://www.youtube.com/watch?v=vxQWFkvYVok
Regensburg um 1930:
⇒ https://www.youtube.com/watch?v=60T_xEh_l7k
Regensburg 1945:
⇒ https://www.youtube.com/watch?v=cBKJWySVSf4
Regensburg 1957:
Sanierungsfall Regensburger Innenstadt
Regensburg 1959:
Verkehrschaos in Regensburg
Regensburg 1962:
⇒ Donaumarkt in Regensburg
Regensburg 1965:
⇒ Streit um den Standort der Universität Regensburg

Weitere Filmbeiträge zur jüngeren Vergangenheit Regensburgs können im Menüpunkt „Archiv“ aufgerufen werden.

 


Ist das Kaufhaus Galeria Kaufhof ein Baudenkmal?

Wie lasse ich RegensburgerInnen  explodieren? Ganz einfach: Ich schwärme von der Schönheit des Kaufhauses Galerie Kaufhof.

Es gibt kein anderes Bauwerk in der Altstadt, dass seit fast 50 Jahren die Gemüter so erregt, wie der große „Klotz“ an der Ostseite des Neupfarrplatzes.  

Und doch – die Frage nach der Denkmalwürdigkeit solcher  Kaufhausbauten der 1960er und frühen 1970er Jahre stellt sich vielerorts in einer Phase der Architekturgeschichte, in der immer mehr dieser in jeder Hinsicht  stadtbildprägenden Nachkriegsbauten in Deutschland verschwinden – um nur Nürnberg als aktuelles Beispiel zu nennen.

Nach der Definition des Art. 1 des BayDSchG müssen wir uns diesem Thema irgendwann stellen. Es handelt sich um einen charakteristischen und doch in vielerlei Hinsicht außergewöhnlichen Bau einer abgeschlossenen historischen Architekturepoche. Bei der bekannten Qualität der Gegenwartsarchitektur in Regensburg ist kaum zu erwarten, dass im Falle eines Abbruchs etwas Gleichrangiges oder gar Besseres an seine Stelle treten würde.

Das war die Fragen, die der Kunsthistorikerin Nadine Merk gestellt wurden. Sie hat sich in einem lesenswerten Beitrag damit beschäftigt und dabei auch  einen neuen Aspekt der Erinnerungskultur mit eingebracht.

Wir danken Frau Merk, dass sie uns ihre Ergebnisse zur Publikation zur Verfügung stellt.

 Peter Morsbach

Galeria Kaufhof – ein Denkmal – Nadine Merk

 


Verbandsklagerecht für das Denkmalnetz Bayern!

Das Denkmalnetz Bayern ( Startseite | Denkmalnetz Bayern) ist ein offenes Bündnis von interessierten Bürgerinnen und Bürgern, die ein gemeinsames Ziel haben: den Erhalt von Denkmälern und überlieferten Orts- und Stadtbildern in Bayern.

Die Altstadtfreunde gehörten 2012 zu den Mitunterzeichnern der Tutzinger Erklärung ( https://www.denkmalnetzbayern.de/index.php/menueeintrag/index/id/17/seite_id/172), die der Gründungsakt des Denkmalnetzes war. Seit Längerem bemühte sich das Denkmalnetz Bayern um das Verbandsklagerecht, wie es z. B. im Naturschutz längst gebräuchlich ist. Umso erfreulicher ist die Nachricht, dass das Denkmalnetz Bayern als bisher einzige deutsche Vereinigung das angestrebte Verbandsklagerecht erreichen konnte.

Wieso das erstrittene Verbandsklagerecht so wichtig für uns ist, erläutert Dr. Birgit Angerer:

Das Verbandsklagerecht ist Teil des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetz, das 2003, europarechtlichen Vorgaben folgend, eingeführt wurde. Für umweltrechtliche Entscheidungen und Genehmigungen bekamen anerkannte Verbände das Klagerecht. Davor waren nur Nachbarn berechtigt zu klagen (Individualrechtsschutz). Diese Gesetz wurde 2011 noch einmal erweitert. Die Verbandsklage wurde so zu einer Form der Popularklage, bei der Vereinen oder Verbänden die Klagebefugnis zugesprochen wird, nicht für die Verletzung eigener Rechte, sondern die von Rechten der Allgemeinheit.
Viele Denkmalorganisation haben versucht dieses Verbandsklagerecht auch für Denkmalschutz und Denkmalpflege zu erhalten. Das Denkmalnetz ist den Weg über die Anerkennung als Umweltvereinigung gegangen, die vom Landesamt für Umwelt, im Sinne der Aarhus-Konvention, bestätigt wurde.


 
Lorena Mazzorana, Bauen im Welterbe – Das Haus der Bayerischen Geschichte in Regensburg.

Bachelorarbeit im Studiengang Kunstgeschichte an der Universität Regensburg 2020  

 Kein anderes Gebäude, das im jungen 21. Jahrhundert in der Regensburger Altstadt gebaut wurde, wurde derart kontrovers diskutiert wie das Haus der Bayerischen Geschichte am Donaumarkt. Inzwischen sind die heftigen Auseinandersetzungen abgeflaut. Die Regensburger haben sich an das Gebäude gewöhnt, sehr viele haben es besucht und seine architektonischen Vorteile und Defizite bemerkt.
Die Regensburger Kunsthistorikerin Lorena Mazzorana hat sich in einer lesenswerten Bachelorarbeit 2020 diesem Thema aus einem speziellen und vor allem von allen vorangegangenen Diskussionen unberührten Blickwinkel genähert, eine Einordnung des Museums in die Museumsarchitektur des 21. Jahrhunderts und in die Altstadt, in das Welterbe Regensburg vorgenommen.  
Wir freuen uns, dass Frau Mazzorana ihre Arbeit für die Homepage der Altstadtfreunde zur Verfügung gestellt hat.  

⇒ Mazzorana – Bachelorarbeit


 
 
Die Coronakrise lähmt unser Vereinsleben seit März 2020 und tut es immer noch. 
Mitten in der Pandemie feiert ein verdientes Mitglied einen runden Geburtstag:

 

(Foto: Kunstsammlungen des Bistums Regensburg)

Die Altstadtfreunde gratulieren
ihrem langjährigen Mitglied und Beirat,

Diözesankonservator i. R. Hermann Reidel 

ganz herzlich zu seinem 70. Geburtstag!

 

Ob und wann endlich ein Treffen oder gar die mehrmals verschobene Mitgliederversammlung unter den strengen Hygiene- und Abstandsvorschriften stattfinden kann, ist nach wie vor unsicher. Unser Vorsitzender Prof. Dr. Peter Morsbach  hat nun einen Bericht verfasst, um die Mitglieder über den aktuellen Stand der Vereinsaktivitäten zu informieren:

Regensburg, 10. November 2020

Liebe Altstadtfreunde,

es wird höchste Zeit, dass wir uns wieder einmal bei Ihnen melden. Die Covid-19-Pandemie hat allenthalben das Vereinsleben zum Erliegen gebracht oder zumindest sehr stark beeinträchtigt. Dies traf natürlich auch die Altstadtfreunde; im Februar hatten wir unsere letzte Vorstands- und Beiratssitzung. Es ist jedoch nicht so, als wären wir seitdem untätig geblieben. Soweit es die Corona-Umstände zulassen, treffen wir uns, d. h. die beiden Vorsitzenden Peter Morsbach und Achim Hubel und Beiratsmitglied Gerda Stauner, ein- bis zweimal pro Monat, um über die aktuell anstehenden Themen zu diskutieren und sie, soweit möglich, voranzubringen.

Da ist einmal das Thema Jugendherberge auf dem Unteren Wöhrd. Schon vor einem Jahr nahmen wir zum geplanten Abbruch Stellung (die Stellungnahme finden Sie auf unserer Homepage) und ringen seitdem um die Aufnahme des Gebäudes in die Denkmalliste. Natürlich wurde unser Vorschlag vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege abgelehnt. Wie Sie vielleicht der Presse entnommen haben, hat sich die Situation inzwischen grundlegend geändert (Rundschau, 4. November 2020: „Abriss ist vom Tisch. Kein Geld für einen Neubau“): Das Deutsche Jugendherbergswerk, das schon vor Corona in einer finanziell prekären Situation war, hat erklärt, für den Abriss und Neubau der Regensburger Jugendherberge kein Geld mehr zu haben und diese Pläne aufzugeben. Inzwischen spricht man auch von einer Sanierung des bestehenden Gebäudes. Wir haben ein Aktionsbündnis ins Leben gerufen, das weiterhin dafür eintritt, dass die Jugendherberge unter Denkmalschutz gestellt wird. In dem gerade erwähnten Beitrag in der Rundschau wird darauf hingewiesen, dass man nun von neuem planen müs-se. Das muss man nicht, denn es gibt aus dem Jahr 2016 einen Entwurf von Architekt Joachim Peithner, der im Zusammenhang mit der Errichtung einer Großgarage auf dem Unteren Word die Jugend-herberge beibehält.

2019 nahm Prof. Regine Keller, die Inhaberin des Lehrstuhls für Landschaftsarchitektur und öffentlichen Raum an der Technischen Universität München, eine Anregung von Achim Hubel auf, in einem Bachelor- und einem Masterprojekt Studierende die beiden Themen „Kepler-Areal“ und „Bahnhofsvorplatz“ ¹ als öffentliche und Landschaftsräume „beplanen“ zu lassen. Von den Altstadtfreunden betreuten Gerda Stauner, Achim Hubel und Peter Morsbach die Gruppe vor Ort mit Führungen, ergänzt durch Beiträge und Einführungen der Stadt Regensburg, Dr. Eugen Trapp (Untere Denkmalschutzbehörde und Alexander Matzka (damals Stadtplanungsamt). An der Präsentation der Masterarbeiten in Weihenstephan nahmen Achim Hubel und Peter Morsbach und der Landschaftsarchitekt Bernd Rohloff (ebenfalls Regensburg) als Gastkritiker teil. Es sind höchst kreative und anregende Gedanken geäußert worden von Studierenden aus der ganzen Welt, die erstmals und völlig unvoreingenommen mit den beiden Themen konfrontiert wurden. 13 Arbeiten – sechs haben das Keplerareal (auf dem damals noch der Wirsing-Bau stand) und sieben den Bahnhofsvorplatz zum Thema – sind nun in einer Broschüre erschienen, deren Druck die Altstadtfreunde finanziert haben. Sie können sie zum Selbstkostenpreis von 15 € beim 1. Vorsitzenden erwerben.

Wir hatten vor einiger Zeit ein Treffen mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Projekts Kepler+, bei denen uns die aktuellen Überlegungen zum Zentralen Omnibusbahnhof und zur Neugestaltung des Bahnhofsvorfeldes ausführlich erläutert wurden – ein Service, den alle Bürgerinnen und Bürger in Anspruch nehmen können. Die Erläuterungen waren im Grunde genommen dieselben, die uns bereits 2018 in einem Gespräch mit (Ober-) Bürgermeisterin Frau Maltz-Schwarzfischer und Planungs- und Baureferentin Frau Schimpfermann gegeben wurden – es hat sich seitdem also kaum etwas Grundlegendes getan. Die Lähmung, die seit der „Affäre Wolbergs“ die ganze Stadtverwaltung ergriffen hatte, hat sich über die Zeiten des Wahlkampfs hinweg und durch den Corona-Virus in gewisser Weise verstetigt.

Das gilt auch und in besonderem Maße für die Verkehrsberuhigung. Die Oberbürgermeisterin betont zwar bei jeder Gelegenheit, dass sie eine Verfechterin der völlig autofreien Stadt ist, doch zeichnet sich nicht ab, dass sich an der katastrophalen Situation in den verkehrsberuhigten Bereichen der Altstadt in absehbarer Zeit etwas ändern würde. Hier werden wir auch weiterhin aktiv bleiben und versuchen, so viel Druck wie möglich aufzubauen.

Unsere Mitgliederversammlung 2020 musste umständehalber ausfallen, wir werden sie – wie es der Gesetzgeber erlaubt – im kommenden Jahr mit der Mitgliederversammlung 2021 zusammenlegen und einen doppelten Rechnungsbericht hören.

Das traditionelle Regensburger Herbstsymposion für Kunst, Geschichte und Denkmalpflege, das sich 20. bis 21. November mit Regensburg in der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen befasst, fällt als „analoge“ Veranstaltung aus, wird aber in einer digitalen Form stattfinden. Das Nähere entnehmen Sie bitte der Homepage der Stadt Regensburg:

https://www.regensburg.de/rathaus/aemteruebersicht/kulturreferat/amt-fuer-archiv-und-denkmalpflege/herbstsymposion-fuer-kunst-geschichte-und-denkmalpflege

Bleiben Sie uns bitte weiterhin gewogen, irgendwann kommt die Zeit, in der wir uns auch wieder normal bewegen und begegnen können.

Verrückte Zeiten:
Früher hieß es immer, man solle sich nur mit positiven Menschen umgeben,
was derzeit niemandem einfallen würde.

Es grüßen Sie in ansteckend guter Laune

Peter Morsbach und Achim Hubel

¹ Siehe hierzu den Artikel "So könnte der Bahnhofsplatz aussehen" in der Mittelbayerischen Zeitung vom 12. November 2020, Seite 19.

 


In ihrer sehr lesenswerten Bachelorarbeit  hat Lindsay Funk sich mit dem sozialen Leben und Feiern in unserer Stadt vor der Coronakrise beschäftigt:

Lindsey Funk, „Des war wirklich wie a Urknall“ –  Das Regensburger Bürgerfest 1973 als identitätsstiftendes Fest für Stadt und Bürger. Von der Verklärung eines Festes.

Bachelorarbeit Lindsey Funk

 


Eine neue Publikation der Altstadtfreunde in Zusammenarbeit mit der TU München:

Lehrstuhl für Landschaftsarchitektur und öffentlichen Raum,
Fakultät Architektur Technische Universität München (Herausgeber),
Stadteingang Regensburg.
Studentische Entwürfe für den Bahnhofsvorplatz und das Keplerareal.
Dokumentation der Entwurfsprojekte „Keplerareal Regensburg“ und „Welcome to Regensburg“ /

Sommersemester 2019, Regensburg: Morsbach Verlag 2020
(ISBN 978-3-96018-101-9)

Prof. Regine Keller, die Inhaberin des Lehrstuhls für Landschaftsarchitektur und öffentlichen Raum an der Technischen Universität München, nahm eine Anregung von Prof. Achim Hubel, dem 2. Vorsitzenden der Altstadtfreunde, auf, in einem Bachelor- und einem Masterprojekt Studierende die beiden Themen „Kepler-Areal“ und „Bahnhofsvorplatz“ als öffentliche und Landschaftsräume „beplanen“ zu lassen. Von den Altstadtfreunden betreuten Gerda Stauner, Achim Hubel und Peter Morsbach die Gruppe vor Ort mit Führungen, ergänzt durch Beiträge und Einführungen der Stadt Regensburg, Dr. Eugen Trapp (Untere Denkmalschutzbehörde und Alexander Matzka (damals Stadtplanungsamt). An der Präsentation der Masterarbeiten in Weihenstephan nahmen Achim Hubel und Peter Morsbach und der Landschaftsarchitekt Bernd Rohloff (ebenfalls Regensburg) als Gastkritiker teil.

Es sind höchst kreative und anregende Gedanken geäußert worden von Studierenden aus der ganzen Welt, die erstmals und völlig unvoreingenommen mit den beiden Themen konfrontiert wurden. 13 Arbeiten – sechs haben das Keplerareal (auf dem damals noch der Wirsing-Bau stand) und sieben den Bahnhofsvorplatz zum Thema – sind nun in einer Broschüre erschienen, deren Druck die Altstadtfreunde finanziert haben.

Die Broschüre kann ab sofort für 15 € bei der Vorstandschaft erworben werden.

 

 

Das Schottenportal in Gefahr

Wegen der zunehmenden Schäden an der Oberfläche des einzigartigen Schottenportals (Foto: Gerald Richter) empfahlen Fachleute in den 90er Jahren den Bau einer möglichst großen, tiefen und massiven Vorhalle mit starken Mauern, wenig Fenstern und wirksamer Isolierung nach oben. Die dann verwirklichte gläserne Vorhalle hat diese Vorgaben jedoch nicht erfüllt – im Gegenteil.

Aus diesem Grund richten die Altstadtfreunde folgenden dringenden Appell an die Öffentlichkeit:

Helfen Sie bitte mit, damit – nach jahrelangem Zögern – möglichst bald die Restaurierung und Konservierung dieses großartigen romanischen Portals begonnen werden kann!

In dem folgenden Folder haben Prof. Dr. Peter Morsbach und Prof. Dr. Achim Hubel in einem kurzen historischen Abriss der Geschichte (und des schleichenden Verfalls) des Schottenportals die Dringlichkeit der fachgerechten Restaurierung sehr plastisch dargelegt:

Schottenportal in Gefahr

 

 

Die Altstadtfreunde gratulieren ihrem 2. Vorsitzenden

Prof. Dr. Achim Hubel

recht herzlich zu seinem

75. Geburtstag!

Wir hoffen, dass er noch lange die Arbeit der Altstadtfreunde durch seine sehr engagierten und äußert fundierten Beiträge, vor allem zur Denkmalpflege, bereichern wird.
Das Foto wurde seiner Homepage entnommen, die er sich zu seinem Geburtstag „gegönnt“ hat: www.achim-hubel.de.

Ad multos annos!

 

Harald Raab,

der streitbare Intellektuelle,
der journalistische Universaliker,
wie ihn Susanne Wiedamann in der MZ vom 17. Dezember 2019 bezeichnete,
ab 1968 bei der Regensburger „WOCHE“,
1999 bis 2002 leitender Redakteur der Mittelbayerischen Zeitung,
seit 2003 freier Journalist,

feierte seinen 80. Geburtstag.
Die Altstadtfreunde gratulieren!

⇒ MZ vom 17.12.2019: „Schreiben als Lebenselexier“

 

Leseempfehlung:

Peter Morsbach, Stefan Effenhauser
Der zeitlose Augenblick
Regensburgs erster Stadtfotograf
Christoph Lang 1937 bis 1959

Christoph Lang hat während seiner Tätigkeit für die Stadt Regensburg rund 20.000 Bilder angefertigt.  Der Bildband bietet eine faszinierende Auswahl davon, die uns einen Spaziergang in den Jahren 1937 bis 1959 durch eine uns unbekannte und andererseits doch so vertraute Stadt ermöglicht. In der Mittelbayerischen vom 17. Dezember 2019 stellt uns Dr. Christian Eckl das Buch in einem ganzseitigen Artikel vor:

⇒ MZ vom 17.12.2019: „Ein Blick in die Vergangenheit“


Altstadtfreunde für den Erhalt
der Jugendherberge

Ist das Schicksal der Jugendherberge am Unteren Wöhrd wirklich schon besiegelt?
Die Altstadtfreunde sind dezidiert gegen den Abriss dieses qualitätsvollen Beispiels für den Heimatschutzstil der 30er Jahre in Regensburg. Für Prof. Dr. Achim Hubel steht die Denkmalwürdigkeit dieses Gebäudes außer Frage.

 ⇒ Rundschau vom 11.12.2019, Seite 2: Kampf gegen den Abriss 

⇒  Stellungnahme der Altstadtfreunde zu den Plänen eines Abbruchs der Regensburger Jugendherberge


Die zukünftige Entwicklung der

Freiräume in Regensburg

Die Stadt Regensburg hat im November 2016 beschlossen, zur Sicherung qualifizierter Freiräume und einer qualitätsvollen Stadtentwicklung ein Freiraum-entwicklungskonzept erarbeiten zu lassen. Basierend auf diesem Konzept sollen ein Freiraumentwicklungsplan und eine Freiflächengestaltungssatzung entwickelt werden.
Im Dezember 2018 konnte sich die Initiative dankens-werterweise bei der Stadtverwaltung über den Stand der Arbeiten informieren; im März 2019 hat sie im Gegenzug – zunächst mündlich – Anregungen in den Prozess eingebracht und anschließend im Vorläufer des vorliegenden Positionspapier zusammengefasst. Im August 2019 wurden in einem ersten Workshop gemeinsam mit Vertretern der Stadtverwaltung und dem beauftragten Büro mahl gebhard konzepte, München, Zielsetzungen und Inhalte des Freiraumentwicklungskonzepts diskutiert. Ferner wurde geprüft, welche Inhalte des vorliegenden Papiers sich in das Freiraumentwicklungskonzept bzw. den Freiraumentwicklungsplan integrieren lassen. Der Prozess soll in einem weiteren Workshop im Rahmen der Bürgerbeteiligung fortgesetzt werden.

An dem Workshop waren u. a. auch die Altstadtfreunde in Person von Günter Gebauer beteiligt.

Die dabei entwickelten Gedanken und Vorschläge zu Inhalten und Zielsetzungen eines Freiraumentwicklungskonzepts haben in folgendem Positionspapier ihren Niederschlag gefunden: Freiraumkonzept – Positionspapier

 

Holzgartensteg – aber wie?

Im Herbst 2018 stellte die Stadtverwaltung ihre Planung einer Fahrradbrücke vom Maria-Beer-Platz zum Grieser Steg vor, der jedoch bei vielen auf wenig Gegenliebe stieß. Vor allem beklagte man die absehbare Zerstörung des Grieser Spitzes als Naherholungsgebiets. Seitdem wurden einige Gegenvorschläge gemacht, die den Charakter des Grieser Spitzes weitgehend erhalten sollen.

⇒ https://www.regensburg.de/bei-uns-507/nah-dran/planungen-zum-holzgartensteg-beginnen 
⇒ Holzgartensteg – Leserbrief von Wolfgang Rüby – 18.3.19
⇒ Neubau Fahrradbrücke Maria-Beer-Platz – Grieser Spitz Stadtratsvorlage 2018
⇒ Neubau Grieser Steg Beschlussvorlage 2018

Auch die Altstadtfreunde legen nun eine Alternativlösung vor, basierend auf einem gut durchdachten Vorschlag unseres Mitglieds Dipl.-Ing. Arch. Josef Winkler, der unserer Meinung nach den Erhalt des Grieser Spitzes am besten gewährleistet:

Diese Lösung böte einige entscheidende Vorteile:
– Am Grieser Spitz soll lediglich eine Spirale für Fußgänger entstehen.
– Der Radweg würde entlang der Donau und schließlich am Parkplatz Jakobsgelände direkt zur Eisernen Brücke führen.
– Der Grieser Spitz bliebe vom Radverkehr verschont.
– Im Gegensatz zum Eckert-Vorschlag bräuchte es keinen Wasserpfeiler und der Radverkehr in der sowieso engen Wöhrdstraße würde vermieden.

Bericht von TVA aktuell vom 11. Juni 2019:
⇒ Regensburg: Wie soll der Holzgartensteg aussehen?

⇒ MZ vom 10. Juli 2019: Beschluss im Stadtrat

Neues vom Holgartensteg:
Vom 3. bis 15. Februar 2020 stellte die Stadt die zwölf Entwürfe der Öffentlichkeit vor, von denen folgende drei Entwürfe das Preisgericht gleichberechtigt am meisten überzeugt haben:

⇒ Die drei prämierten Entwürfe

⇒ MZ vom 29. Januar 2020

 

Weitere Themen,
die zurzeit in der Diskussion stehen

  • Wirsingbau und Keplerareal: lesenswert zu dem Thema:
    ⇒ Regensburger Stadtzeitung: Faule Tricks mit unseren Bäumen
  • Gestaltung des Schwanenplatzes
  • Planungen am Eisstadion
  • Erhaltung der Jugendherberge als Denkmal
  • pro und kontra Straßenbahn
  • Verkehrsberuhigung in der Altstadt
  • Problem Wohnverkehrsstraßen
  • Gesamtkonzept für eine regionale Verkehrsplanung

Kein RKK in der Altstadt„:

Erfolgreicher Bürgerentscheid am 14. Oktober 2018: Rund 62 Prozent der Regensburger stimmten am Wahlsonntag gegen ein Kultur- und Kongresszentrum am Kepler-Areal. Nur rund 38 Prozent stimmten dafür. Es war insgesamt der vierte Bürgerentscheid zu diesem Thema.

Mehr Interessantes zur Arbeit der Altstadtfreunde in den letzten Monaten und Jahren finden sich im Unterpunkt Pressespiegel“!

 

Kulturpreis 2019
des Landkreises Regensburg:

Der mit 5000 Euro dotierte Kulturpreis des Landkreises Regensburg
geht heuer an unseren Vorsitzenden

Prof. Dr. Peter Morsbach

(Foto: Gerald Richter)

Die fünfzehnköpfige Jury unter dem Vorsitz des stellvertretenden Landrates Willi Hogger hebt in ihrer Entscheidung  hervor, dass sich Prof. Dr. Peter Morsbach seit mehr als drei Jahrzehnten sowohl ehrenamtlich als auch beruflich intensiv für die allgemeine Kulturpflege, die Heimat-, Brauchtums- und Denkmalpflege sowie die Erwachsenenbildung engagiert. Sie verbindet dies zugleich mit den herausragenden wissenschaftlichen Leistungen und Arbeiten zur Kultur-, Geistes-, Kirchen- und Kunstgeschichte sowie zur Heimat- und Volkskunde des Regensburger Landes.

Die Altstadtfreunde Regensburg gratulieren ihrem Vorsitzenden
herzlich zur Preisverleihung!